GESCHICHTE

Als erste Europäer besuchten die Südwestafrikaforscher Francis Galton und Charles John Andersson 1851 die Etoshapfanne. Die Dorlandtrekker lebten 1876 vorübergehend an der Quelle Rietfontein.

Am 22. März 1907 wurde das unter deutscher Herrschaft stehende Gebiet vom Gouverneur der Kolonialverwaltung Dr. F. Lindequist zum Nationalpark erklärt. Es erhielt den Namen „Wildschutzgebiet Nr. 2“ und war viermal so groß wie der heutige Park, da der Kuene und das Kaokoveld einbezogen wurden. Durch die enorme Ausdehnung wurde das Gebiet der dort lebenden Stämme der Herero, Nama und San erheblich verkleinert. Daher wurde ab 1947 im Rahmen der südafrikanischen Homeland-Politik die Parkfläche reduziert. 1963 wurde der Park endgültig auf seine heutige Größe verkleinert und mit einem 1700 km langen Zaun umgeben. Dadurch werden jedoch die natürlichen Migrationsrouten der Tiere unterbrochen, was sich besonders auf die Bestände der Zebras und Streifengnus negativ auswirkt.






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