FLORA

Neben seinem Tierreichtum, zeichnet sich der Etosha Nationalpark auch durch seine besondere Pflanzenwelt aus.



Zunächst einmal fällt die nahezu unbewachsene Salzpfanne auf, der das Tonmineral Glaukonit eine graugrüne Farbe verleiht. Eine einzige Grassorte gedeiht auf dem salzigen Boden der trockenen Pfanne. Wenn nach einer guten Regenzeit die Pfanne mit Wasser gefüllt ist, wachsen im alkalischen Wasser Algen. Diese dienen großen Scharen von Flamingos als Nahrung, die dann die Pfannen des Etosha Nationalparks bevölkern.


savanne etosha


Entlang des Randes der zentralen Salzpfanne dehnt sich die Grassavanne aus. Deren Pflanzengemeinschaft besteht aus verschiedenen ein- und mehrjährigen Gräsern. Außerdem wachsen dort niedrige Sträucher und Kräuter. Besonders auffällig sind die kleinen Salzsträucher, die auf brackigem Boden gedeihen können. Ein gutes Beispiel für diese Landschaftsform ist die Andonifläche nördlich von Namutoni.


Auf kalkigem Boden überwiegt die Dornbuschsavanne. Häufig anzutreffende Büsche sind die leuchtend gelb blühende Drüsenakazie, der Schwarzdorn-Silberbusch, der wegen der Form seiner Blüten auch Trompetenbusch genannt wird und die Rotrindenakazie.

Im Osten gediehen Baumsavannen, die hauptsächlich aus bis zu 8 m hohen Mopanebäumen bestehen. Im Westen gedeihen nur Mopanebüsche, da hier die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen können. Mopanepflanzen sind an schmetterlingsförmigen Blättern zu erkennen, die an dornenlosen Zweigen wachsen. Weiterhin sind Combretum-Arten wie der Ahnenbaum der Herero und der Kudubusch anzutreffen. Der Farbkätzchenstrauch mit seinen zweifarbigen Blütenständen, ist ebenfalls weitverbreitet.
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www.etosha.org