CAMPING IM ETOSHA NATIONALPARK

Im Park befinden sich drei Camps, die von Namibia Wildlife Resorts (NWR) verwaltet werden. Die Rastlager Okaukuejo, Halai und Namutoni liegen am Südrand des Nationalparks und sind jeweils rund 70 km von einander entfernt. Die Unterbringung der Gäste erfolgt wahlweise in festen Häusern, Bungalows oder auf Campingplätzen. Alle Camps verfügen über je ein Restaurant, Laden, Post, Tankstelle, Swimmingpool und eine Landebahn. Darüber hinaus bieten beleuchtete Wasserstellen die Möglichkeit die Tiere abends und nachts zu beobachten. Die Rastlager dürfen nicht vor Sonnenaufgang verlassen und müssen vor Sonnenuntergang wieder erreicht werden. Die jeweils aktuellen Toröffnungszeiten werden an den Toren bekannt gegeben.



Das Okaukuejo Rest Camp befindet sich nahe des Andersson Gates am südlichen Parkrand. Es beherbergt die Parkverwaltung und ein kleines Museum, das über die Arbeit der Wissenschaftler und Wildhüter informiert. Am stark frequentierten Wasserloch sind besonders in den trockenen Monaten viele Wildarten zu beobachten, darunter mitunter Spitzmaulnashörner, Elefanten und Löwen. namibia etosha
Okaukuejo wurde nach Ausbruch einer Rinderpestepidemie im Jahre 1897 zur Kontrollstation ausgebaut, als die Deutschen den ganzen nördlichen Teil des Landes abgrenzten, um die Verbreitung der Seuche zu verhindern. Ein befestigter Militärposten wurde errichtet und ein paar Jahre später zerstört, wonach Okaukuejo in eine Polizeistation umgewandelt wurde. Im Jahre 1953 wurde B.J.G. de Bat hier als erste Wildhüter in Etosha stationiert.


Das Halali Rest Camp liegt in der Mitte zwischen Okaukuejo und Namutoni. Nach einem Umbau, verfügt das Camp nun ebenfalls über ein beleuchtetes Wasserloch, das jedoch nicht so häufig von der Tierwelt aufgesucht wird.
Halali wurde 1967 als jüngstes Rastlager im Etosha Nationalpark eröffnet. Die einzigen Berge des Gebietes liegen unweit des Camps. Den deutschen Truppen dienten sie als Standort eines Heliographen.


namutoni etosha Das Fort Namutoni beherbergt das dritte Rastlager am östlichen Rand des Nationalparks. Der Turm des alten deutschen Forts ermöglicht einen wunderschönen Rundumblick über die weiten Flächen des Etosha Nationalparks.
Das Wasserloch im Namutoni Rastlager wurde zum erstenmal von Europäern besucht, als John Andersson und Francis Galton die 1851 die Etoshapfanne entdeckten und dort ihre Zelte aufschlugen. Ab 1857 diente Namutoni während der Rinderpestepidemie als Kontrollstelle. Nach der Epidemie blieb Namutoni ein Grenzposten, von wo der Handel mit Ovamboland kontrolliert wurde. Die erste Festung wurde 1902/03 erbaut. Im darauffolgenden Jahr griffen 500 Ovambo das Fort aus Solidarität mit den sich im Aufstand befindlichen Hereros an. Die sieben deutschen Schutztruppensoldaten konnten in der Dunkelheit fliehen, woraufhin die Ovambo das Fort niederbrannten. Noch im gleichen Jahr kehrten die Deutschen zurück und bauten das Fort wieder auf. Nach dem ersten Weltkrieg nahmen südafrikanische Truppen 1915 die Festung als Ausgangspunkt für Patrouillen ins Ovamboland in Besitz. Danach verfiel das Gebäude und wurde schließlich durch Blitzschlag vollkommen zerstört. Das Fort wurde 1950 zum Nationaldenkmal erklärt und wieder aufgebaut. Seit seiner Eröffnung 1957 wird das alte Fort als Touristencamp genutzt.
Für das Campen benötigt man natürlich auch einen Gaskocher. Rein rechtlich kann man in Nationalpark großen Ärger bekommen, wenn auf offenen Feuer gekocht wird. Wenn man also vorsichtig ist, sollte man nicht erwischt und denn damit verfolgten Zweck auch erfüllen nicht Feuerbrände zu legen. Bei unserer Recherche fanden wir Camping Gaskocher bei Neckermann.


www.etosha.org